Passive Transponder

Der Einsatz berührungsloser Identifikationssysteme auf Basis der Datenübertragung per Funk eignet sich überall dort, wo automatisch gekennzeichnet, erkannt, befördert, gelagert, überwacht oder transportiert werden muss. Behälter, Maschinen, Fahrzeuge usw. sind so individuell markier- und identifizierbar. Transponder bieten viele Vorteile: Die Datenträger (TAGs) sind unempfindlich gegen Rauch, Dampf, Flüssigkeiten, diverse Säuren, Verschmutzungen, Beschädigungen und auch gegen Kälte (-35C) und Hitze (+100C). Die Lebensdauer eines TAG ist nahezu unbegrenzt, da er seine Energie aus dem Hochfrequenzfeld bezieht und somit keine Batterie benötigt. Außerdem ist er beliebig oft wieder verwendbar.

Die Radiofrequenz-Identifikation (RF-ID) ermöglicht es, kontaktlos, nahezu orientierungsunabhängig und ohne Sichtverbindung zum Datenträger Objekte zu identifizieren, egal ob sich der Transponder auf dem Objekt befindet oder im Fördermittel (z.B. Behälter, Palette) integriert ist.

Selbst widrige Umwelteinflüsse stellen für elektromagnetische Wellen kein Hindernis dar, vorteilhaft ist auch die Möglichkeit, Daten über große Abstände von bis zu 2 Meter sicher und fehlerfrei zu erfassen.

Ein Radiofrequenz-Identifikations-System wird aus zwei Komponenten gebildet, dem batterielosen Transponder, der an die zu identifizierenden Objekte angebracht wird und einem stationären oder mobilen Erfassungsgerät.

Der Transponder ist das Herzstück eines Systems und besteht aus einem integrierten Schaltkreis (IC) sowie einer Antenne. Die Erfassungsgeräte beinhalten Steuereinheit, Frequenzmodul und Antenne.